Nase und Nasennebenhöhlen

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Nase und Nebenhöhlen

Der Geruchssinn ist das ursprünglichste aller Sinnesorgane und hilft uns Genießbares von Ungenießbarem zu unterscheiden. Doch meist findet die Nase nur Beachtung, wenn sie verstopft ist oder tropft. In der HNO-Heilkunde ist deshalb die Allergie ein wesentlicher Forschungs- und Behandlungsschwerpunkt.

Über Allergien

Eine Allergie ist eine krankmachende Überempfindlichkeit gegenüber normalerweise harmlosen Eiweißstoffen, die über Inhalation, Hautkontakt, Nahrung oder Insektenstich in den Körper aufgenommen werden. In Europa sind circa 20-25 % der Bevölkerung von einer Allergie betroffen. In der HNO Heilkunde wesentlich sind vor allem inhalative Allergene, also jene allergieauslösenden Substanzen, die eingeatmet werden.

  • Was sind die typischen Symptome?
  • Was kann die Allergie-Untersuchung beim HNO-Arzt?
  • Was sind häufige Allergene im HNO Bereich?
  • Was sind sogenannte Kreuzallergien?
  • Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Septumdeviation und Muschelhypertrophie

Kaum ein Mensch hat eine absolut gerade Nasenscheidewand, manche haben sogar eine komplett schiefe Trennwand zwischen den beiden Nasenhaupthöhlen. Aber nicht jeder hat Symptome- wie zum Beispiel einseitige Nasenatmungsbehinderung, ständige Mundatmung, wiederkehrende Halsschmerzen oder morgendlicher trockener Hals und Mund. In einigen Fällen zeigt sich eine Verkrümmung der Scheidewand, die operativ korrigiert werden kann und die Lebensqualität gesteigert und Folgeerkrankungen wie häufige Erkältungen, chronische Nebenhöhlenentzündungen oder Kopfschmerzen verhindert werden.

Zusätzlich kann es auch zu einer Vergrößerung der unteren Nasenmuscheln gekommen sein, wodurch die Nasenatmung ebenfalls erschwert und besonders das (abendliche) Hinlegen und der Nachtschlaf durch gesteigerte Atemnot beeinträchtigt werden.

Chronische Sinusitis

Grundsätzlich lassen sich zwei Formen einer chronischen Sinusitis unterscheiden- eine immer wiederkehrende eitrige Sinusitis -zwischen den Episoden ist man gesund- und eine permanente, bei der eigentlich eine ständige Nasenatmungsbehinderung, Druckgefühl und eventuell auch eine Minderung des Riechvermögens im Vordergrund stehen. Es finden sich Polypen und auch rückgestauter Schleim in den Nebenhöhlen, die aus Kiefer-, Stirn-, Keilbein- und Siebbeinhöhlen bestehen. Begleitend finden sich häufig Allergien, Nasenscheidewandverkrümmungen oder auch vergrößerte Nasenmuscheln, die auch weitgehend an der Entstehung der chronischen Minderbelüftung mitbeteiligt sind.

Zur Diagnose gelangt man einerseits über die Anamnese -die Symptome, die der Patient schildert- und letztlich wird zum definitiven Beweis eine Computertomographie (CT)-Untersuchung der Nasennebenhöhlen durchgeführt.

In dieser kann dann die betroffene oder auch mehrere Nebenhöhlen identifiziert werden und eine konservative und/oder operative Sanierung angestrebt werden.

Informationsvideos Nase und Nebenhöhlen

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